Ein Schlag ins Gesicht:
Da bin ich, gut gelaunt (zumindest so gut gelaunt man nach wach gelegener Nacht sein kann), auf de, Weg zu “meinem” Hund, auf den ich immer wieder aufpasse, wenn die Schwester in der Arbeit ist, und kurz vor der Wohnung, wo ich das Hündchen schon vor meinem inneren Auge schwanzwedelnd, freudig auf mich wartend sehe, erstarre ich.
Auf der anderen Straßenseite, durch den Münchner Innenstadtverkehr getrennt, läuft mein Baby gutgemacht, schwanzwedelnd, angeleint in Richtung Park. Sieht mich nicht.
Der Hundesitter, der immer wieder einspringt, war schneller.
Während ich meinen Schritt verlangsame und ein heiseres “Emily” in den Verkehrslärm rufe, ist das Hündchen glücklich und ausgelassen verschwunden.
Emily hat mich, zumindest heute, vergessen.
Als ich stumm der Kleinen und ihrem “Entführer” hinterherblicke, bin ich traurig. Und eifersüchtig.
—— Artikel wurde auf meinem iPad erstellt